So trüb wie es auf manchen Bildern aussieht, war es nie. Das sind nur die Berge, die die Sonne verdecken. weiterlesen ‘nachtrag 7: castleton und peak district in bildern’
Archiv-Seite 2
Die Bilder zeigen Shakespeares mögliches Geburtshaus, Shakespeare mit der Muse, die Holy Trinity Church mit Friedhof und einige andere Impressionen von Stratford. weiterlesen ‘nachtrag 6: stratford-upon-avon in bildern’
lange nicht gebloggt…
…dachte ich mir eben. Das liegt daran, dass ich in letzter Zeit schon sehr viel am Schreiben war, und eigentlich müsste ich das auch noch tun, aber heute bin ich wohl zu müde, und gehe deswegen vielleicht auch zeitig ins Bett. Anderthalb von drei Essays hab ich allerdings schon geschafft, und hab dann noch drei tage für den Rest, das sollte gehen, unter Druck geht’s ja eh am Besten.
Zur Erholung/Ablenkung/Inspiration, habe ich aber auch an diesem Wochenende einiges erlebt. Am Freitag hatte ich sehr viel Spaß, wenn es mir auch durchaus peinlich ist, das zuzugeben. Es begann damit, dass ich gern mal wieder Abends was unternehmen wollte, und der eigentliche Plan abgesagt wurde. Da bin ich durch mein Haus gezogen und hab mal rumgefragt, was andere so unternehmen. Ziehen musste ich nicht weit, denn gleich an der ersten Tür würde ich freundlich eingeladen, doch den Abend gemeinsam zu verbringen. Die Mitbewohnerin wollte auf eine Party von der Student Union, wo allerdings viel elektronische Musik laufen sollte. Nach dieser Information habe ich mich erst nochmal in mein Zimmer zurückgezogen, um mich mit mir selbst zu beraten. Doch alle Argumente sprachen trotz elektronischer Musik dafür, mir war einfach übelst nach weggehen, in einer eher internationalen Gruppe war ich auch schon länger nicht unterwegs gewesen und neue Bekanntschaften hätten auch noch dabei herausspringen können. Also sagte ich kurzerhand zu. Zur Einstimmung genehmigte ich mir zu Hause noch eine Ouzo und dann ging es in die Stadt wo ich gegen 11 mit noch einer anderen Mitbewohnerin ankam. Dort ließ die Mitbewohnerin, die alles eingefädelt hatte allerdings eine dreiviertel Stunde auf sich warten, was sich aber nach circa einer halben als guter Zufall erwies, denn da rannte mir Karla, meine einstige Konzertbegleitung, in die Arme. Sie schien auch froh zu sein, mich zu treffen, denn sie war alleine unterwegs. Die Mitbewohnerin, mit der ich in die Stadt gekommen war, hatte sich dann irgendwann verdrückt, was mich aber auch nicht direkt störte. Jedenfalls fanden wir dann kurz darauf auch die Mitbewohnerin, die alles eingefädelt hatte, mit der ich allerdings auf der Party auch nur mäßigen Kontakt hatte. Karla und ich habe uns erst nett unterhalten, wobei ich zwei Bier und einen Colamixer getrunken habe, und danach konnte ich zur schlechten Musik auch tanzen, und hatte wirklich Spaß dabei. So ein Abend war aber auch mal wieder nötig. Durch die vielen Ausfahrten, bei denen man immer zeitig aufstehen muss, kommt das Nachleben etwas kurz. Gegen 3 war die Party vorbei (die Rausschmeißerlieder waren dann die Belohnung dafür, dass ich meine musikalischen Ansprüche extrem heruntergeschraubt hatte, denn das war durchaus gute Musik) und ich verabschiedete mich von Karla und lief mit meiner Mitbewohnerin Heim, wobei ich mir natürlich noch eine Portion Pommes mit Käse gönnte. Nun, international war der Abend dann doch nicht so sehr, aber ich hatte Spaß, und darauf kommt es ja an.
Am Samstag ging ich früh um 5 ins Bett und stand deswegen auch erst halb 2 auf, aber ich brachte es trotzdem auf 670 Wörter von Essay 2. Hätte schlimmer sein können (aber auch besser
)
Heute sind wir dann Vormittags mit dem Bus nach Castleton gefahren, was hier in der Nähe ist, und im Herzen des Derbyshire Peak District National Parks liegt. Es ist außerdem mal wieder ein Städtchen, was ich nur als niedlich bezeichnen kann und was uns mit Tee und Kuchen begrüßte (gegen Geld natürlich). Danach, machten wir uns auf zu unserer Wanderung durch die Natur, auf einen Berg/Hügel. Der Aufstieg führte uns mehr oder weniger durch einen kleinen Bach (wie gut, dass ich meine Winterschuhe hier hatte, und so clever war sie zu tragen, nicht wegen der Kälte, denn das Wetter war 1a, sondern wegen des festen Schuhwerks). Oben gab es dann eine sehr gute Aussicht auf die Natur und die Stadt im Tal. Ach ja, mit mir unterwegs waren Stephanie und die Dänin.
Danach war es wieder Zeit zum Essen, also kehrten wir ein und gönnten uns eine Lammkeule in Rotweinsoße. Frisch gestärkt machten wir uns dann nochmal auf den Berg um dort eine Burgruine zu besichtigen, und dann ging es auch schon wieder nach Hause. Ein sehr lustiger und schöner Tag.
Dieser Eintrag ist übrigens 721 Wörter lang, und ich wünschte, so viel könnte ich auch für mein Essay in so kurzer Zeit schreiben.
schön
Gerade schalte ich den Computer an, da sagt die Sidebar mir, dass in Sheffield, Einsiedel und Berlin 9°C sind und überall die Sonne scheint. Keine Ahnung ob es stimmt, aber schön fand ich es trotzdem.
nachtrag 5: caro zu besuch
Außer zu Halloween, hat Caro natürlich auch sonst noch paar Bilder gemacht. Zu sehen gibts unter anderem Impressionen von Sheffield, die Kathedrale (wir waren in zwei Kirchen, immer wenn wir auf einem Bild zu dritt daruf sind, beginnt eine Kirche), das Rathaus und einige Fressbilder. weiterlesen ‘nachtrag 5: caro zu besuch’
Literatur
Am Samstag waren wir also in Stratford-upon-Avon. Das ist eine sehr niedliche Stadt, da dort viele sehr alte Häuser erhalten sind, so aus dem 16. Jahrhundert. Unter anderem Shakespeares Geburtshaus und das Haus seiner Tochter. Sicher ist es allerdings nicht, dass es wirklich sein Geburtshaus ist, aber es ist schon seit 300 Jahre eine Touristenattraktion, also selbst wenn er dort nicht das Licht der Welt erblickt hat, hat es sich trotzdem gelohnt, denn man konnte eine wenig über die Zeit lernen, das alte Haus sah einfach gut aus, und außerdem haben sich das vor mir wohl auch schon Leute wie Charles Dickens und Nathaniel Hawthoren angeschaut. Von letzterem hab ich es heute endlich geschafft, The Scarlet Letter fertig zu lesen, aber zurück zu Samstag. Wir waren also in seinem Geburtshaus, in dem Haus wo seine Tochter mit ihrem Ehemann gelebt hat, in einem kleinen Garten, auf dessen Boden mal das Haus stand, was er sich gekauft hat, nachdem er etwas Kohle gemacht hatte, und indem er gestorben ist. Außerdem noch die Holy Trinity Church, in der Shakespeare und einige seiner Familienmitglieder begraben liegen. Es regnet in letzter Zeit ja sehr viel/und oder ist eher trüb, aber an diesem Tag hatten wir Glück, und konnten es auch etwas genießen am Ufer des Avons entlang zu spazieren.
Am Sonntag waren Stephanie und ich wie so oft erstmal den wöchentlichen Einkauf erledigen, und ansonsten war ich eher Faul. Das habe ich dann aber heute wieder etwas aufgeholt, indem ich wie gesagt, das Buch zu ende gelesen hab. Vielleicht fang ich ja sogar noch ein anderes an nachher. Ab heute muss ich auch mal wieder fleißiger sein, denn es hat die Reading Week angefangen, die mit lesen aber eigentlich nicht ausschließlich zu tun hat, und vielleicht eher Writing Week heißen sollte. Das heißt, wir haben diese Woche keine Unterricht, müssen aber in jedem Kurs ein kürzeres Essay schreiben. Also wünscht mir Schaffenskraft, denn ich habe mich etwas ans Faulsein gewöhnt.
Trost…
…hatte ich eigentlich nicht nötig, denn heute war das Wetter mal wieder etwas besser und die Sonne ließ sich blicken. Dennoch waren Steph und ich heute im Kino und haben Quantum of Solace (Ein Quantum Trost), den neuen James Bond angeschaut. Wie ich im Internet lesen konnte, ist er seit gestern auch in Deutschland zu sehen, also könnte ich mir gut vorstellen, der ein oder andere Fan ist vielleicht heute auch schon dort gewesen (Uli und Konni?). Ich fands jedenfalls 1a, meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich glaube aber, ich muss ihn nochmal auf Deutsch anschauen, hab zwar eigentlich alles verstanden, aber bin trotzdem besorgt, ein paar Details verpasst zu haben. Also schonmal viel Spaß an alle, die ihn sich anschauen werden, es lohnt sich!
Ansonsten war in den letzten Tagen nicht so viel los, nachdem Caro wieder weg war, hab ich erstmal bissl nen Ruhigen gemacht, denn wir waren ja doch viel unterwegs. Meine ganzen neuen Sachen hab ich gewaschen, so dass ich jetzt bereits meinen neuen Schlafanzug trage. Ja, ein bisschen früh für einen Freitag, aber morgen stehe ich um 6 auf und fahre nach Stratford-upon-Avon, in die Geburtsstadt Shakespeares. Ich hoffe das wird nett und das Wetter spielt auch ein bisschen mit.
Ach ja, heute will ich doch mal die Umfrage beenden, denn sie hat zu einem Ergebnis geführt. 54% wollen gleich den ganzen Text lesen, also bitteschön, da mach ich es wieder so. Allerdings ist das ja mein Blog, und da habe ich auch etwas Macht
, und so werde ich bei manchen Einträgen doch nur Auszüge zeigen, eben wie bei den Fotos. Begründen kann ich es nicht, ich finde es einfach schöner so. Ich hoffe ihr lest trotzdem noch mit und schaut euch auch die Bilder an.
Freaks on Parade! weiterlesen ‘nachtrag 4: fright night und halloween’
nachtrag 3: liverpool in bildern
Zu sehen gibt es verschiedenste Impressionen der Stadt und die beiden Kathedralen, außerdem ein paar Bilder aus dem Beatlesmuseum, darunter John Lennons Flügel auf dem seine Brille liegt, und ich, wie ich mich an einem Lichtspiel versuche. weiterlesen ‘nachtrag 3: liverpool in bildern’
besuch
Heute hab ich Caro zum Bus geschafft und sie ist wieder nach Hause gedüst. Ich hoffe dort kommt sie auch heute irgendwann gut an. In der letzten Woche sind wir sehr viel gelaufen, haben sehr viel gegessen und sehr viel geshoppt. Aber auf Anfang:
Kurz bevor Caro hier angekommen ist, zeigte England sein berühmtes Gesicht, denn es wurde kälter und nasser, was sich bis heute auch nicht geändert hat. Am Donnerstag sind wir dann erstmal bei diesem ekligen Wetter auf die Suche nach einem Halloweenkostüm für Caro gegangen, wobei sie schonmal einen Großteil der Stadt sehen hätte können, wenn sie nicht vom Schirm abgeschirmt gewesen wäre. Aber ein Kostüm oder zumindest etwas, was man dazu machen konnte, war ja auch erstmal wichtiger, weil ja schon am Freitag Halloween war. Der Tag verlief recht erfolgreich, denn sie wurde fündig und konnte außerdem auch noch etwas Alltagskleidung im Primark finden. Am Freitag gingen wir es ruhig an, kauften Nachmittags kurz etwas ein und machten uns ab halb 6 zusammen mit Stephanie bei mir für die Nacht fertig. In der Stadt haben wir viele bekannte Gesichter getroffen: Beetlejuice, Jack Skeleton, Sweeney Todd und Rotkäppchen, um nur einige zu nennen. Nach einer Weile Anstehen, sind wir dann in einen Club gegangen, in dem auf zwei von drei Floors Alternative und Rock im Allgemeinen laufen sollte. Leider bedeutet das hier wohl, das Musik von vor 8 Jahren kommt, wie zum Beispiel alte Schinken von Limp Bizkit. Naja, wir haben das Beste draus gemacht, und hier und da kam auch mal was gutes und zur Not sind wir eben auch mal auf den dritten Floor mit 90er Jahre Musik gegangen, um dort zur Titelmelodie von Baywatch zu tanzen. Am Ende lagen wir halb 6 aber durchaus zufrieden im Bett. Fotos folgen natürlich irgendwann. Am Samstag haben wir es wieder etwas ruhig angehen lassen, denn die Nacht war ja recht kurz. Sind aber nochmal in der Stadt gewesen um restlichen Halloween-Spaß zu besorgen, weil der hier so billig ist. Am Sonntag hatte sich das Wetter noch immer nicht entschieden, uns einen Gefallen zu tun, dennoch machten wir uns zum Sightseeing auf. Die große Kathedrale und eine kleinere Kirche, außerdem das Rathaus von außen und den Wintergarten, haben wir uns angeschaut. Danach, was ja Quasi auch zum Kulturprogramm gehört, sind wir in einen Pub gegangen. Dort haben wir sehr lecker gegessen, vor allem der Nachtisch, Erdbeeren, Bananen und Waffeln die man in eine weiße Soße tunken konnte, hatte es uns angetan. Der Montag hielt nochmal shoppen im großen Shoppingcenter für uns bereit, wo wir auch nochmal ordentlich zuschlugen. Davor haben wir aber auch den Eichhörnchen eine Besuch abgestattet und sie mit Erdnüssen gefüttert. Und dann war die Woche auch schon rum.
Ich hab mich jetzt natürlich extrem kurz gefasst. Wir hatten unseren Spaß, genaueres könnt ihr euch ja auch von Caro erzählen lassen. Ich muss jetzt mal schnell noch was essen, bevor ich mich dann in meine Top Shop Hosen und meine New Look Bluse werfe, um in nen Pub zu gehen und dort etwas die Wahlen in den USA zu verfolgen.
Ach ja, wie schon gesagt, wir haben jede Menge gegessen, und Nicki, du hast recht, englisches Essen ist besser als sein Ruf.
