Ja, draußen sind 30°, leider in Fahrenheit, was heißt, dass es -1°C. Diese Kette geht aber noch weiter, denn das heißt weiterhin, dass es schneit und dass der Schnee liegen bleibt. Außerdem heißt das, dass dadurch bedingt in meinem Zimmer so zwischen 15° und 17°C sind. Zumindest nachts und tagsüber, am Abend geht es für paar Stunden. Weiterhin bedeutet dieses Wetter, das alle in der Gegend lebenden Studenten völlig aus dem Häuschen sind, sich mehr als je zuvor draußen aufhalten, Schneeballschlachten machen und bis nachts um 12 (bis dahin konnte ich es selbst sehen, aber vielleicht ging das noch länger) Schneemänner bauen. Zumindest diejenigen, die länger keinen Schnee gesehen haben. Deutsch, Österreicher, Tschechen und Dänen trafen sich lieber drinnen. Und die, die noch nie Schnee gesehen haben, lassen sich im Schnee fotografieren. Dieses Wetter bedeutet aber auch, dass die Medien das völlig aufbauschen, die Schule hier ausfällt und keiner mehr mit einem Auto umgehen kann, zugegeben vermutlich weil hier niemand Winterreifen drauf hat. So gab es gestern Staus und die Busse fielen aus. Naja, es gab wohl schon länger nicht so viel Schnee, aber die Straßen waren schwarz und nicht glatt.
Bevor der Winter einbrach, hatten wir noch ein sehr schönes Wochenende, welches erst Montag Abend endete. Nachdem wir am Freitag noch ne Prüfung geschrieben hatten, waren wir abends im Kino (Twilight, und ich weiß immer noch nicht den Zusammenhang mit dem Foto auf Noramalität) und hernach gab es Essen vom asiatischen takeaway.
Am Samstag Abend waren wir tanzen bei der 50er bis 90er Veranstaltung auf der ich schon zweimal war. Das war auch sehr lustig, denn es war für jeden was dabei. Ich tanzte zu Living On A Prayer, einem alten Take That Schinken, den man nur als Engländer oder eingefleischter Fan kennt, und zu Wannabe. Wieso erinnerte mich das an Silvester?
Am Sonntag wurde gefaulenzt und am Montag haben Stephanie und ich uns vom Shoppingcenter verabschiedet. Dieses machte auch schon zwischen 5 und 6 Uhr zu, an statt um 9 wie üblicher weise, weil niemand sich traute, bei dem Wetter einkaufen zu gehen. Den Abend haben wir dann bei einem Bier mit drei Dänen, einer Österreicherin und einem Tschechen bei einem Bier und einem dänischen Schnaps, der wie aufgelöste Ricola Schweizer Kräuter Zucker schmeckte. Außerdem wurde versucht mit einem Wasserkocher Klebeband von der Wand zu lösen.
Die Briten mögen zwar abgehärtet sein, wenn es darum geht, bei niedrigen Temperaturen möglichst wenig Kleidung zu tragen und Regen zu ignorieren, aber wenn Schnee fällt, zeigt sich wer mit allen Wetterlagen umgehen kann
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Heute hab ich meine letzte Prüfung und dann kommen meine Eltern, deren Hotel ich letztens einen Besuch abgestattet habe und das erste was ich sah war ein indoor Pool. Der erste Koffer ist auch schon gepackt und 15 Kilo schwer, ich hoffe es kann alles mit.




