…was der Jan und ich während seines Besuches in Sheffield so gemacht haben? Nein! Der Vollständigkeit halber gehört das hier aber her!
Angekommen ist er am Freitag Abend, dem 12.12.08, gleich nachdem am Freitag Morgen auch ein gemeiner Husten bei mir angekommen war (unangenehmer Gast, den wird man gar nicht mehr los). Seinen Besuch haben wir mit einem kleinen Drink im Pub begonnen. Am nächsten Tag habe ich ihm dann die Stadt gezeigt, natürlich bei Regen, damit niemand glaubt wie schön das Wetter in England sonst so während meines Besuches war. Zu sehen gab es das Übliche: Uni, Kathedrale, Rathaus und eben bisschen die Stadt im allgemeinen, außerdem aber auch das ganz in der Nähe der Uni gelegene Weston Park Museum, welches sich mit der Geschichte und Kultur Sheffields beschäftigt. Das war ganz cool, obwohl, oder gerade weil, es teilweise sehr auf Kinder ausgelegt war. So konnte man sich zum Beispiel ins Ritterkostüm werfen. Danach gab’s Leckereien von der China Imbe und am späteren Abend haben wir uns auch noch ein bisschen auf der Weihnachtsparty meiner schwedischen Mitbewohnerinnen rumgedrückt und durchgefressen.
Am Sonntag fühle ich mich noch immer recht kränklich, doch ein freundlicher Apotheker hatte mir zu meinem Hustensaft kostenlos ein kleines Aufputschmittel (Vitamine mit Koffein) gegeben, welches von einem Brunch mit Stephanie unterstützt wurde, wodurch ich auch noch an diesem Tag die geplanten Unternehmungen durchhalten konnte, wenn ich auch meine in drei Monaten hart erarbeitete Laufgeschwindigkeit nicht zum Besten geben konnte. So sind wir also etwas langsamer zum Bus gegangen, diesmal aber bei Sonnenschein, und nach Chesterfield gefahren. Dort stand gleich in der nähe unserer Bushaltestelle eine in der Gegend recht bekannte Kirche, deren Kirchturmspitze etwas schief und krumm ist. Sehr viel mehr hatte das Städtchen eigentlich auch nicht zu bieten, also shoppen hätte man können, aber das war nicht unbedingt unser Ziel, und so sind wir noch etwas durch die Fußgängerzone gelaufen und sind ein paar alten Fachwerkhäusern begegnet, bevor wir uns erstmal in nem Café aufgewärmt haben. Danach ging’s wieder nach Sheffield wo wir uns leckerem Pubessen hingaben.
Zu Hause musste ich dann noch meine restlichen Sachen packen und dem Jan einiges unterjubeln, damit wir uns am Montag auf unsere 13 stündige Heimreise machen konnten, auf der wir drei sehr müde, aber recht gut gelaunt waren.
Und dann war ich wieder richtig zu Hause in Chemnitz. Alles war ganz vertraut und die Weihnachtsbeleuchtung nach der in England sehr angenehm.






Allen ein schönes neues Jahr noch!
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