04
Feb
09

30°

Ja, draußen sind 30°, leider in Fahrenheit, was heißt, dass es -1°C. Diese Kette geht aber noch weiter, denn das heißt weiterhin, dass es schneit und dass der Schnee liegen bleibt. Außerdem heißt das, dass dadurch bedingt in meinem Zimmer so zwischen 15° und 17°C sind. Zumindest nachts und tagsüber, am Abend geht es für paar Stunden. Weiterhin bedeutet dieses Wetter, das alle in der Gegend lebenden Studenten völlig aus dem Häuschen sind, sich mehr als je zuvor draußen aufhalten, Schneeballschlachten machen und bis nachts um 12 (bis dahin konnte ich es selbst sehen, aber vielleicht ging das noch länger) Schneemänner bauen. Zumindest diejenigen, die länger keinen Schnee gesehen haben. Deutsch, Österreicher, Tschechen und Dänen trafen sich lieber drinnen. Und die, die noch nie Schnee gesehen haben, lassen sich im Schnee fotografieren. Dieses Wetter bedeutet aber auch, dass die Medien das völlig aufbauschen, die Schule hier ausfällt und keiner mehr mit einem Auto umgehen kann, zugegeben vermutlich weil hier niemand Winterreifen drauf hat. So gab es gestern Staus und die Busse fielen aus. Naja, es gab wohl schon länger nicht so viel Schnee, aber die Straßen waren schwarz und nicht glatt.

Bevor der Winter einbrach, hatten wir noch ein sehr schönes Wochenende, welches erst Montag Abend endete. Nachdem wir am Freitag noch ne Prüfung geschrieben hatten, waren wir abends im Kino (Twilight, und ich weiß immer noch nicht den Zusammenhang mit dem Foto auf Noramalität) und hernach gab es Essen vom asiatischen takeaway.

Am Samstag Abend waren wir tanzen bei der 50er bis 90er Veranstaltung auf der ich schon zweimal war. Das war auch sehr lustig, denn es war für jeden was dabei. Ich tanzte zu Living On A Prayer, einem alten Take That Schinken, den man nur als Engländer oder eingefleischter Fan kennt, und zu Wannabe. Wieso erinnerte mich das an Silvester?

Am Sonntag wurde gefaulenzt und am Montag haben Stephanie und ich uns vom Shoppingcenter verabschiedet. Dieses machte auch schon zwischen 5 und 6 Uhr zu, an statt um 9 wie üblicher weise, weil niemand sich traute, bei dem Wetter einkaufen zu gehen. Den Abend haben wir dann bei einem Bier mit drei Dänen, einer Österreicherin und einem Tschechen bei einem Bier und einem dänischen Schnaps, der wie aufgelöste Ricola Schweizer Kräuter Zucker schmeckte. Außerdem wurde versucht mit einem Wasserkocher Klebeband von der Wand zu lösen.

Die Briten mögen zwar abgehärtet sein, wenn es darum geht, bei niedrigen Temperaturen möglichst wenig Kleidung zu tragen und Regen zu ignorieren, aber wenn Schnee fällt, zeigt sich wer mit allen Wetterlagen umgehen kann ;-) .

Heute hab ich meine letzte Prüfung und dann kommen meine Eltern, deren Hotel ich letztens einen Besuch abgestattet habe und das erste was ich sah war ein indoor Pool. Der erste Koffer ist auch schon gepackt und 15 Kilo schwer, ich hoffe es kann alles mit.

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30
Jan
09

schon wieder

Und noch eine Woche ist vorbei. Passiert ist leider nicht viel, naja, schon, aber nicht viel schönes. Mein Wochenende war eher langweilig, denn ich hab ein Essay geschrieben und die einzige Freude war, zwischendurch als Pause die ein oder andere Folge Friends zu schauen. Am Montag habe ich es beendet und weggeschafft, damit war ich die erste Hürde los. Leider ging es gleich weiter mit lernen, denn am Dienstag hatte ich die erste Prüfung, im Grunde auch ein Essay, nur eben mit der Hand und in drei Stunden und in einem großen Raum, der eiskalt war. Das feierte ich dann auch erstmal mit einem längeren Hustenanfall (Anmerkung für die Familie: er machte der Oma Konkurrenz) während der Prüfung, weswegen ich, um die anderen nicht zu stören, aufs Klo gegangen bin. Leider erzählte Stephanie hinterher, dass man es trotzdem recht laut draußen gehört hat. Naja.

Danach zu Hause und wieder aufgewärmt, hab ich dann für die nächste Prüfung gleicher Art gelernt um sie am Mittwoch zu schreiben, bei wärmeren Temperaturen und ohne Hustenanfall. Heute war erstmal Pause, aber ich hab für morgen gelernt. Und nach dieser wird sich einiges ändern, denn dann habe ich nur noch eine nächsten Mittwoch, genauso wie Stephanie, und deswegen planen wir am Wochenende erstmal einen drauf zu machen. Bisher stehen Kino und tanzen auf dem Plan, mal sehen, vielleicht wird ja noch was interessantes gemacht.

23
Jan
09

huch

Plötzlich ist schon wieder eine Woche vorbei. Die verging wie im Fluge, obwohl ich gar nicht so viel gemacht habe.

Am Anfang habe ich mich erstmal noch etwas meiner Genesung gewidmet, rumhusten tu ich aber immer noch. Eingelebt habe ich mich indem ich mit Stephanie einen kleinen Stadtbummel gemacht hab. Nebenbei hab ich versucht fleißig an meinem Essay zu arbeiten, was mir aber erst heute einigermaßen gelungen ist, also in einem erwähnenswerten Maße.

Außerdem gab es am Montag was zu feiern, denn Stephanie hatte Geburtstag, und so sind wir mit der Dänin, meiner Konzertbegleitung und dem Deutschen in den Pub zum fette Burger fressen gegangen. War ein sehr lustiger Abend.

Aber nun zurück an die Arbeit.

17
Jan
09

the girls are back in town

Gestern sind Stephanie und ich gegen um 9 wieder gut in Sheffield angekommen. Dabei war ich nur halb glücklich, denn seit Montag bin ich recht erkältet, aber heute habe ich alles dafür getan um mich auszukurrieren, was einen Spaziergang zur Nahrungsbeschaffung beinhaltete. Dabei zeigte sich mir Sheffield sofort wieder von seiner guten Seite, indem milde 9°C herrschten und ich den dicken Wintermantel im Schrank lassen konnte. Das war wohl ein Versuch mich aufzuheitern. Sehr nett. Ansonsten hab ich heute nur rumgegammelt und mir verschiedenste Hustenmedikamente einverleibt, in der Hoffnung, dass das hilft.

03
Jan
09

hab ich euch eigentlich erzählt…

…was der Jan und ich während seines Besuches in Sheffield so gemacht haben? Nein! Der Vollständigkeit halber gehört das hier aber her!

Angekommen ist er am Freitag Abend, dem 12.12.08, gleich nachdem am Freitag Morgen auch ein gemeiner Husten bei mir angekommen war (unangenehmer Gast, den wird man gar nicht mehr los). Seinen Besuch haben wir mit einem kleinen Drink im Pub begonnen. Am nächsten Tag habe ich ihm dann die Stadt gezeigt, natürlich bei Regen, damit niemand glaubt wie schön das Wetter in England sonst so während meines Besuches war. Zu sehen gab es das Übliche: Uni, Kathedrale, Rathaus und eben bisschen die Stadt im allgemeinen, außerdem aber auch das ganz in der Nähe der Uni gelegene Weston Park Museum, welches sich mit der Geschichte und Kultur Sheffields beschäftigt. Das war ganz cool, obwohl, oder gerade weil, es teilweise sehr auf Kinder ausgelegt war. So konnte man sich zum Beispiel ins Ritterkostüm werfen. Danach gab’s Leckereien von der China Imbe und am späteren Abend haben wir uns auch noch ein bisschen auf der Weihnachtsparty meiner schwedischen Mitbewohnerinnen rumgedrückt und durchgefressen.

Am Sonntag fühle ich mich noch immer recht kränklich, doch ein freundlicher Apotheker hatte mir zu meinem Hustensaft kostenlos ein kleines Aufputschmittel (Vitamine mit Koffein) gegeben, welches von einem Brunch mit Stephanie unterstützt wurde, wodurch ich auch noch an diesem Tag die geplanten Unternehmungen durchhalten konnte, wenn ich auch meine in drei Monaten hart erarbeitete Laufgeschwindigkeit nicht zum Besten geben konnte. So sind wir also etwas langsamer zum Bus gegangen, diesmal aber bei Sonnenschein, und nach Chesterfield gefahren. Dort stand gleich in der nähe unserer Bushaltestelle eine in der Gegend recht bekannte Kirche, deren Kirchturmspitze etwas schief und krumm ist. Sehr viel mehr hatte das Städtchen eigentlich auch nicht zu bieten, also shoppen hätte man können, aber das war nicht unbedingt unser Ziel, und so sind wir noch etwas durch die Fußgängerzone gelaufen und sind ein paar alten Fachwerkhäusern begegnet, bevor wir uns erstmal in nem Café aufgewärmt haben. Danach ging’s wieder nach Sheffield wo wir uns leckerem Pubessen hingaben.

Zu Hause musste ich dann noch meine restlichen Sachen packen und dem Jan einiges unterjubeln, damit wir uns am Montag auf unsere 13 stündige Heimreise machen konnten, auf der wir drei sehr müde, aber recht gut gelaunt waren.

Und dann war ich wieder richtig zu Hause in Chemnitz. Alles war ganz vertraut und die Weihnachtsbeleuchtung nach der in England sehr angenehm.

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Allen ein schönes neues Jahr noch!

22
Dez
08

nachtrag 8: london in bildern

11
Dez
08

Faul

Die letzten Tage vor der Heimreise sind angebrochen, und anscheinend wird es auch Zeit, denn ich bin andauernd müde und faul. Die wichtigen Dinge wie Unternehmungen sind trotzdem nicht zu kurz gekommen, nur so Sachen wie Unizeug und Bloggen.

Am Samstag waren Steph und ich bei Poptarts, einer der Uniparties, auf der ich schon ganz am Anfang mal war, mit der 50er bis 90er Jahre Musik, was sehr Lustig war. Wir haben fast die ganze Zeit getanzt bis ich dann beinahe auf der Tanzfläche eingeschlafen wäre.

In dieser Woche haben wir uns dann nochmal mit einigen Bekanntschaften getroffen. Am Dienstag mit der Dänin im Shoppingcenter, am Mittwoch mit dem Deutschen im Pub und heute mit Karla, meiner Konzertbekanntschaft, auf dem kläglichen Weihnachtsmarkt.

Morgen haben wir unsere letzte Stunde in der Uni und abends kommt hier dann, wenn alles nach Plan läuft, der Jan an. Da wird dann wohl auch nicht mehr viel gebloggt, sondern sich einfach persönlich gesprochen, wenn ich dann ab Montag Abend erstmal wieder im Lande bin.

Also bis dahin!

05
Dez
08

schön war’s

Also so geheimnisvoll bin ich ja nun wirklich nicht. Und es war auch kein Rätsel. Aber falls es noch jemand nicht ganz verstanden hat, obwohl ich es direkt erwähnt hatte, um LONDON ging es in meinem letzten Artikel. Wie schön es war, kann ich jetzt hier nicht in Worte fassen und auch nicht, was wir alles gemacht haben. Aber London hat sich wieder mal viel Mühe gegeben, um sich bei mir ein zu schmeicheln, ohne dabei seine schlechten Seiten vor mir zu verstecken, denn es war zwar recht kalt, aber meistens schönes Wetter. Von 4 Tagen, hat es nur an einem geregnet, und sonst gab es immer Sonnenschein. Unser Hotel war etwas alt, aber warm und durchaus gut zu ertragen, vor allem hatte es die beste Lage überhaupt.

Hier eine kleine Liste was wir so alles gemacht und gesehen haben, die Reihenfolge ist willkürlich:

Trafalgar Square, Parlament, Themse, Kaffee/Tee/heiße Schokolade getrunken, Oxford Street, London Eye, Weihnachtmarkt im Hyde Park mit Riesenradfahrt, Big Ben, Westminster Abbey, kitschige/schöne/übertriebene Weihnachtsdeko, St. Paul’s Cathedral, British Library, Camden Market, gegessen, Tower und Tower Bridge, Buckingham Palace, gespannt, gelaufen, gekauft, gelacht, London bei Nacht, Piccadilly Circus, Fleet Street und verschiedenste Brücken.

Es war viel dabei, was ich schon gesehen habe, was aber schon sehr lange her war, manches war neu, aber alles was ich gern sehen würde, hab ich immer noch nicht geschafft. Muss ich wohl mal wieder hin.

29
Nov
08

kalt…

…ist es hier geworden, aber in meinem Herzen ist es ganz warm, denn morgen sehe ich jemanden wieder, zu dem ich bisher eine sehr gute Beziehung hatte. Eine eher ferne Beziehung, aber eine Zeit lang hatten wir es geschafft, uns wenigstens einmal im Jahr zu sehen, doch nun ist das letzte Mal schon fast 3 Jahre her (kann das wirklich stimmen?). Naja, die Wiedersehensfreude ist groß, zumindest auf meiner Seite, ich hoffe London sieht das genauso.

Aber kalt ist es hier wirklich geworden, nachts sind wir bei 0°C, fehlt nur noch Regen und bald schneit es auch hier.

Sonst gibt es nicht viel zu berichten, denn die letzten Tage war ich ein fleißiger Student und habe sogar für nächste Woche, wo ich ja einiges weglassen muss, vorgearbeitet. Bleibt mir also nur noch, euch allen einen schönen ersten Advent zu wünschen!

25
Nov
08

24.11.2008

Ich bin ja eher ein Abendblogger, und deswegen bleibt mir das Bloggen ein bisschen verwehrt in den letzten Tagen, weil unser Internet hier nicht so richtig funktionieren möchte. Naja, so schreibe ich nun trotzdem was, und stelle es online wenn es wieder geht.

Letzten Mittwoch und Donnerstag habe ich erfolgreich meine drei Essays abgegeben. Das war eine große Erleichterung, aber obwohl Steph und ich uns vorgenommen hatten, zur Belohnung das Wochenende so richtig auszukosten, waren wir nur am Samstag etwas Weihnachtsgeschenke shoppen, und auch nur etwas erfolgreich. Naja, vielleicht brauchten wir ja keine exzessive Unterhaltung sondern exzessives Faulenzen. Außerdem ist es auch hier kälter geworden, bisher blieben wir von einem Wintereinbruch wie in Deutschland jedoch verschont, und so weiß ich jetzt genau, wozu ein Auto gut ist, nämlich damit einen die Kälte abends nicht am Ausgehen hindert.

Aber bald ist wieder mehr Spannendes los, denn bereits zwei größere „Events“ kündigen sich an. Als erstes werden Steph und ich am kommenden Sonntag nach London fahren und dort 4 Tage verweilen. Das wird hoffentlich ein großer Spaß, auf alle Fälle freu ich mich schon ganz sehr. Das zweite ist, dass sich neuer Besuch ankündigt, aber erst ganz am Ende meines diesjährigen Aufenthalts hier. Der Langer Jan kommt am 12.12. hier vorbei und fliegt gemeinsam mit mir und Stephanie wieder nach Hause. Praktisch, denn dann kann er unsere Koffer schleppen (mist, der ließt das hier ja auch…).

Das sind also die nächstgrößeren Ereignisse, aber mal sehen was sich sonst noch so ergibt.

In einem Monat ist Weihnachten.




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